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Markgraf Friedrich der Freidige (der Gebissene)

Donnerstag, 12. Februar 2009 | Autor:

Als Sohn Markgraf Albrecht II. verdanken die Wettiner ihm das Fortbestehen der Territorialmacht.

Den Beinamen „der Gebissene“ verdankt er der Sage nach seiner Mutter (Margaretha von Staufen). Sie biss ihm bei der Flucht vor dem Gemahlen von der Wartburg 1270 in die Wange.

Der Zusatz „der Freidige“ steht für -frisch,tapfer-.

In frühester Kindheit wurde ihm die Krone des süditalienischen Stauferreiches angetragen, welche aber letzlich an familiären Aspekten und dem päpstlichen Widerstand scheiterte.

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So blieb ihm 1281 die Pfalzgrafschaft Sachsen.

Nach unzähligen Querelen, Kriegen, glücklichen Umständen und nicht zuletzt durch die Heirat mit der 30 Jahre jüngeren Elisabeth von Lobdeburg-Arnshaugk, besaß Friedrich der Freidige nun wieder beachtliche Gebiete.

Im Vertrag von Tangermünde 1312 musste er sich jedoch seine Freiheit (nach Gefangenschaft des Markgrafen Waldemar) mit Silber und der Abtretung der Mark Lausitz erkaufen.

Erst durch den Magdeburger Frieden wurde diese erneute Fede beigelegt.

Durch einen Schlaganfall gelähmt starb Friedrich der Freidige am 16. November 1323 im Alter von 66 Jahren.

Auf dem Foto ist er links mit rotem Umhang zu sehen.

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