Donnerstag, 9. September 2010
Direkt an der Elbe gelegen befindet sich das Wasserwerk Saloppe. Es wurde 1875 erbaut und war das erste Trinkwasserwerk Dresdens. Noch heute ist das Wasserwerk Saloppe in Betrieb, wird aber nur noch zur Gewinnung von Brauchwasser für Infineon genutzt.
Das Wasserwerk befindet sich im Stadtteil Radeberger Vorstadt, allerdings in der Gemarkung Loschwitz. Unweit vom Wasserwerk erhebt sich das Schloß Albrechtsberg, eines der drei Elbschlösser.
Max. 12.000 Kubikmeter Trinkwasser können vom Wasserwerk Saloppe täglich geliefert werden.
Das Gebäude wurde im neoromansichen Stil nach Plänen des damaligen Dresdner Stadtbaurats Theodor Friedrich in den Jahren 1871 – 1875 errichtet. Die technische Ausstattung geschah nach Plänen des Ingenieurs Bernhard Salbach.
Bis 1945 war das Wasserwerk Saloppe in betrieb, wurde in diesem Zeitraum aber immer wieder den technischen Anforderungen angepaßt. 1949 wurde es wieder in Betrieb genommen und 19080 erneut rekonstruiert. 1993 wurde es als stillgelegt, da der Verschmutzungsgrad der Elbe die weitere Nutzung des Elbewassers als Trinkwassers nicht mehr ermöglichte. Allerdings wurde es 1995 als Wasserwerk zur Brauchwassergewinnung wieder in Betrieb genommen und erfüllt diesen Zweck bis heute.
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Mittwoch, 8. September 2010
Von Touristen vielfach unbeachtet ist die Garnisonskirche St. Martin. Die Kirche wurde 1900 als Simultankirche ihrem Verwendungszweck übergeben. Simultankirche bedeutet, daß hier eine katholische sowie eine protestantische Kirche unter einem Dach vereint sind.
Die Kirche wurde damals für die in der Dresdner Garnison stationierten Soldaten in den Jahren 1895 – 1900 nach Plänen von William Lossow und Hermann Viehweger erbaut.
Die Kirche diente bis 1945 der Garnison als Kirche. Danach wurde sie Heimstatt der katholischen St.-Franziskus-Xaverius-Gemeinde, deren Kirche durch die Bombenangriffe im Februar 1945 zerstört wurde.
Der evangelische Kirchenraum wird inzwischen nicht mehr als Kirche genutzt sondern dient als Aufbewahrungsort für die Sammlung des Puppentheaters.
Seit 1998 dient die Kirche wieder der katholischen und evangelischen Militärseelsorge, da in diesem Jahr die Offiziersschule des Heeres nach Dresden umzog.
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Dienstag, 7. September 2010
Als ältester der beiden Brüder folgte Johann Georg IV. seinem Vater 1691 auf den Thron. Im Kindesalter wurde er auf seine Regierungszeit gut vorbereitet und ausgebildet . Schon als Kurprinz galt er als begabt und wurde in Regierunggeschäfte einbezogen.
Die Konsolidierungspolitik seines Vaters führte er weiter und errichtete in Leipzig eine Kadettenschule. Er regierte lediglich 2 Jahre. In diesen konnte er sowohl innen- als auch außenpolitisch nicht viel erreichen.
Seine Beziehung zu Magdalene Sybille von Neitschütz sorgte in seiner Amtszeit für europaweites Aufsehen. Er soll ihr mit so einer macht verfallen sein das die Leute ihr und vorallem ihrer Mutter magische Kräfte zusprachen. Mit ihr zeugte er lediglich eine Tochter.
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Montag, 6. September 2010
Johann Georg III. wurde 1647 geboren und vom Kindesalter gemäß eines Kurfürsten erzogen, dazu gehörten vor allem Sprachunterricht und das Erlernen von Kriegskunst. Für letzteres interessierte er sich mit großer Leidenschaft und führte bereits als Kurprinz die sächsische Streitkräfte im Rheinfeldzug an. Wegen seines großen Interesses an Militärischem Handeln bekam er den Beinamen “sächsischer Mars”.
Die gute Beziehung zu Frankreich gab er auf und versuchte andere deutsche Fürsten für einen Reichskrieg gegen Frankreich zu gewinnen. 1690 übernahm den Oberbefehl der Reichsarmee, große Erfolge blieben jedoch aus.
Im September 1691 starb er, an einer Seuche, in Tübingen. Er hinterließ zwei legitime und einen illegitimen Sohn.
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Donnerstag, 12. August 2010
Einer der schönsten Stadtteile Dresdens, wenn nicht sogar der schönste schlechthin, ist der Stadtteil Weißer Hirsch. Der Stadtteil Weißer Hirsch befindet sich oberhalb der Elbe und ist bekannt durch seine zahlreichen baulichen Einzeldenkmale.
Um 1420 herum wurde der Ortsteil erstmalig erwähnt. Seine jetzige Villenstruktur entstand im letzten Quartal des 19. Jahrhunderts und entwickelte sich bis zum Ausdruch des ersten Weltkriegs zu einem bekannten Kurort. Erst 1921 erfolgte die Eingemeindung nach Dresden.
Der Kurbetrieb kam mit Ausbruch des zweiten Weltkriegs zum wiederholten Male zum erliegen. Bei der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 kam der Ortsteil recht glimpflich davon was mit daran lag, daß er etwas abseits liegt.
Nach der Wende wurden viele der Villen und Gründerzeithäuser wieder an ihre Alteigentümer übertragen. Der Großteil davon wurde bereits unter denkmalschützerischen Gesichtspunkten saniert. Mehrere hundert Einzeldenkmale verzeichnet der Ortsteil Weißer Hirsch.
Wer eine Wohnung in Dresden mieten möchte und das entsprechende Kleingeld hat wird versuchen dort hinzuziehen, doch ist diese Wohnlage natürlich sehr begehrt, insbesondere auch wenn man eine Wohnung mit Elbblick und Blick auf das Blaue Wunder haben möchte.
Touristen sollten sich also nicht nur die weltbekannte Altstadt Dresdens anschauen, sondern sich auch mal auf den Weg machen und den Ortsteil Weißer Hirsch besichtigen, es lohnt sich auf jeden Fall.
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