Kurfürst Johann Georg II.

Freitag, 20. Mai 2011

Als Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. wurde er 1613 in Dresden geboren. 1656 wurde er Kurfürst von Sachsen und legte als erster seinen Schwerpunkt auf das Gebiet von Kultur und Kunst, aber auch auf die Förderung der Wirtschaft.

Er bewies schon als Kurprinz eine große Vorliebe für Kunst und Kultur, insbesondere italienische Musik. Dank ihm wurde Dresden erstmals zu einem europäischen Kulturzentrum und auch die Dresdner Hofkapelle wurde durch ihn gegründet.

Von der Fruchtbringenden Gesellschaft, in die er 1658 aufgenommen wurde, erhielt er den Beinamen der Preiswürdige.

Festumzug 800 Jahre Dresden

Seine Wirtschaft war durch den Wiederaufbau Dresdens geprägt. neue Einnahmen kamen unter anderem von dem Silber des Erzgebirges aber auch von Manufakturen die sich wieder etabliert bzw. neu entwickelt hatten. Das alles füllte die Fürstenkasse, doch er starb 1680 hochverschuldet. Durch seine großen Ausgaben für den kulturellen Bereich führte er 1660 ein Staatsbankrott herbei.

Außenpolitisch hinterließ er eher geringfügige Maßnahmen, in Hinblick auf die großen Kurfürsten Sachsens.

Er hinterließ zwei Töchter und einen Sohn, der 1680 Kurfürst von Sachsen wurde.

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Lukaskirche Dresden

Donnerstag, 20. Januar 2011

In der Dresdner Südvorstadt befindet sich die Lukaskirche. Die Lukaskirche wurde 1899 – 1903 als evangelische Pfarrkirche erbaut. Während des Luftangriffs auf Dresden am 13. Februar 1945 wurde auch die Lukaskirche beschädigt. Speziell Turm und Altarraum wurden in Mitleidenschaft gezogen. In den 50er Jahren traten weitere Schäden auf und auch die Kirchengemeinde wurde immer kleiner. Es stellte sich damals die Frage wie die zukünftige Nutzung der Kirche aussehen könnte.

Lukaskirche

Zwischen 1964 und 1972 erfolgte der Umbau der Lukaskirche zu einem Tonstudio des VEB Schallplatten. Gleichzeitig wurde die Lukaskirche ab 1972 auch wieder für Gottesdienste genutzt. In den räumen der Lukaskirche wurden zahlreiche Tonaufnahmen und Konzerte veranstaltet, auch Schallplattenaufnahmen sind hier entstanden. Auch jetzt werden noch ab und an CDs in der Lukaskirche aufgenommen.

Seit 2000 laufen Sanierungsarbeiten in der Lukaskirche. So wurde bereits die obere Hälfte der Kirchenhaupttreppe saniert. Derzeitig werden Spenden gesammelt um der Kirche ihre Turmspitze wiedergeben zu können.

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Maritim Hotel Dresden

Samstag, 11. Dezember 2010

Seit 15. Mai 2006 hat Dresden ein recht zentral gelegenes Maritim Hotel.

Das Maritim Hotel Dresden verfügt über

  • 1 Präsidentensuite (176 qm)
  • 5 Executive Suiten (76 qm)
  • 25 exklusive Junior Suiten (57 qm)
  • 9 Businesssuiten (53 qm)
  • 63 geschmackvolle Superior-Zimmer (43 qm)
  • 115 geräumige Comfort-Zimmer (30 qm)
  • 110 moderne Classic-Zimmer (29 qm)
  • 2 behindertengerechte Zimmer
  • Die Mehrzahl der Zimmer (255) sind Nichtraucherzimmer.

    Maritim Hotel

    Das Maritim Hotel befindet sich im sogenannten Erlweinspeicher. Das Gebäude selbst wurden 1913/14 als städtischer Speicher für die Lagerung von Tabak, Gewürze, Wolle und Stoffe unter der Leitung von Stadtbaurat Hans Erlwein errichtet.

    Das Gebäude bot damals eine Nutzfläche von 19.800 Quadratmetern. Mit seinen Maßen von 76 Metern Länge, 36 Metern Breite und eine Höhe bis zum Dachfirst von 39,50 Metern ist es eines der größten Gebäude in der näheren Umgebung.

    Durch den Umbau zum Hotel konnte der unter Denkmalschutz stehende Erlweinspeicher vor dem Verfall gerettet werden. Er befindet sich unmittelbar neben dem Kongresscentrum, welches auch von der Maritim-Gruppe betrieben wird.

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    Das Lingnerschloß in Dresden

    Samstag, 25. September 2010

    Das mittlere der drei Elbschlösser in Dresden ist das sogenannte Lingnerschloß, das ursprünglich Villa Stockhausen hieß. Das Gebäude wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im Auftrag von Prinz Albrecht von Preußen erbaut und von seinem Kammerherrn Freiherr von Stockhausen und dessen Familie bewohnt. Nachdem Tode des Freiherrn bewohnte dessen Familie die Villa noch bis 1891.

    Danach wechselte das Gebäude den Eigentümer und der Dresdner Industrielle Bruno Naumann übernahm das Gebäude, bevor es 1906 in das Eigentum von Karl August Lingner, dem Erfinder von „Odol“, überging. Als dieser 1916 starb, vererbte er das im Volksmund als „Lingnerschloß“ bekannte Haus der Stadt Dresden.

    Lingnerschloß

    In den kommenden Jahren wurde das Lingnerschloß von verschiedenen Nutzergruppen genutzt, wurde teilweise als Kinderheim genutzt und war whrend des zweiten Weltkriegs auch Hilfskrankenhaus für Kriegsverletzte.

    Nach dem Krieg wurde es zuerst von der sowjetischen Militäradministration genutzt. Danach war es zeitweilig Studentenwohnheim der Dresdner Kunstakademie.

    Ab 1955 bis 1993 wurde es von dem durch Manfred von Ardenne ins Leben gerufenen „Dresdner Klub“ genutzt.

    Seit 2002 gibt es einen gemeinnützigen Verein, der das im zweiten Weltkrieg unbeschädigt gebliebene Lingnerschloß sanieren und der breiten Öffentlichkeit wieder zugänglich machen möchte. Dazu werden derzeitig spenden gesammelt, die Arbeiten sind bereits angelaufen.

    Die Stadt Dresden hat 2004 einen Erbpachtvertrag mit dem Verein für 66 Jahre geschlossen, sodaß dieser sich nun der Sanierung des Lingnerschlosses widmen kann.

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    Schloß Eckberg

    Dienstag, 21. September 2010

    Eines der drei Elbschlösser bei Dresden ist das Schloß Eckberg. Es wurde zwischen 1859 und 1861 als Fabrikantenvilla im Tudorstil erbaut. Auftraggeber war damals John Daniel Souchay. Den Namen Eckberg erhielt das imposante Gebäude erst später. Dieser begründete sich darauf, weil das Schloß auf einem Felsvorsprung erbaut worden war.

    Schloß Eckberg

    Später wohnte dort der Apotheker Ottomar Heinsius von Mayenburg, der Erfinder der Zahnpastamarke „Chlorodont“. Zu DDR-Zeiten wurde das Schloß als Jugendtouristhotel genutzt. Nach der Wende wurde das Gebäude zu einem Hotel und Restaurant der gehobenen Klasse umgewandelt.

    Das Schloß Eckberg ist über die zum Stadtteil „Weißer Hirsch“ führende Straße zu erreichen und ist das am weitesten stadtauswärts gelegene Elbschloß.

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