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Yenidze in Dresden

Mittwoch, 21. September 2011 | Autor:

Yenidze – der Name steht zum einen für einen Ort in Nordgriechenland, zum anderen ist dies auch der Name der Zigarettenfabrik von Hugo Zietz gewesen, der aus dem griechischen Ort seinen Tabak bezog. 1908 – 1909 entstand mitten in Dresden das an eine orientalische Moschee erinnernde Gebäude, in welchem sich die Zigarettenfabrik befand. Damals durften im Dresdner Stadtkern keine Gebäude errichtet werden die nach Fabriken aussahen, weshalb sich Hugo Zeitz zu diesem Trick mit der Moschee entschloß. Der Schornstein der Zigarettenfabrik wurde als Minarett getarnt.

Yenidze

Bis zum Ende der DDR wurde das Gebäude für die Tabakindustrie genutzt, Mitte der 90er Jahre erfolgte dann eine vollumfängliche Sanierung des Yenidze. Inzwischen befinden sich Büros und ein Restaurant in dem auffälligen Bauwerk, das im krassen Gegensatz zu den klassisch barocken Bauten der Dresdner Innenstadt steht.

Heute ist das Yenidze eines der Anziehungspunkte zahlreicher Touristen, die Dresden einen Besuch abstatten.

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