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Markgraf Albrecht II. der Entartete

Montag, 9. Februar 2009 | Autor:

Bekannt auch als “der Unartige” mit unkontrollierten Trieben wurde Albrecht II. durch Länderteilung seines Vaters, Heinrich des Erlauchten, im Jahr 1265 Landgraf von Thüringen.

Nach der Hochzeit mit Margaretha von Staufen (sizilianische Prinzessin aus dem Hause der Staufer) im Jahr 1254 stieg Albrecht II. in die höchsten Herrscherfamilien Europas auf.

Aber wie der Beiname “der Unartige” verrät, vergnügte er sich alsbald mit Kunigunde von Eisenberg (zunächst Hoffräulein) und heiratete diese nach dem Tod Margarethes.

Festumzug 800 Jahre Dresden

Als auch diese verstarb heiratete Albrecht II. ein drittes mal, Elisabeth von Arnshaugk.

Nach dem Tod des Vaters wurde er zusätzlich Markgraf von Meißen.

Aber aufgrund von Auseinandersetzungen in den eigenen familiären Reihen verlor er fast alles und verkaufte schließlich 1291, völlig verschuldet, die sächsische Pfalzgrafschaft an Otto V. Markgraf von Brandenburg.

Am 11. Februar 1307 trat er die Regentschaft an seinen Sohn, Friedrich I. “dem Freidigen” ab und starb letztlich am 13. November 1314 in Erfurt (nach anderen Quellen am 20. November 1315).

Die Aufnahme seines Leichnams in eines der wettinischen Klosterhäuser wurde ihm jedoch verwehrt.

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Markgraf Heinrich der Erlauchte

Montag, 9. Februar 2009 | Autor:

Noch unter Vormundschaft hatte der junge Heinrich im Jahre 1221 die Herrschaft angetreten und wurde 1230 mündig gesprochen. Im Mittelalter war Heinrich der Erlauchte der wohl berühmteste Fürst seines Geschlechts.

1242 gab ihm Kaiser Friedrich II. eine Eventualbelehnung mit Thüringen und der Pfalz Sachsen. Im Thüringisch-Hessischen Erbfolgekrieg sicherte er sich die Herrschaft über Thüringen und wurde somit zu einem der mächtigsten Herrscher seiner Zeit.

Heinrich der Erlauchte war aber auch ein bekannter Minnesänger. Einige seiner Stücke sind in der Großen Heidelberger Liederhandschrift (Codex Manesse) enthalten. Seine Stücke wurden in der damaligen Zeit selbst in Kirchen gesungen.

Festumzug 800 Jahre Dresden

Insgesamt war Markgraf Heinrich der Erlauchte dreimal verheiratet. Er starb am 15. Februar 1288 in Dresden.

Das Foto zeigt ihn im Vordergrund. Links von ihm reitet sein Vater Markgraf Dietrich der Bedrängte.

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Markgraf Dietrich der Bedrängte

Donnerstag, 5. Februar 2009 | Autor:

Markgraf Dietrich der Bedrängte war der jüngere Sohn von Otto dem Reichen.

Nach dem Tod seines Vaters bekam er die Grafschaft Weißenfels. Als sein Bruder 1195 durch einen Giftanschlag starb, setzte er sich Gewaltsam in den Besitz der Mark Meißen, die ihm der Kaiser vorenthalten wollte.

Erst im Jahre 1199 wurde er vom Kaiser mit der Mark Meißen belehnt.

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1210 ererbte er, nach Markgraf Konrad gestorben war noch die Niederlausitz sowie Groitzsch und Eilenburg.

Dietrich der Bedrängte hat zahlreiche Klöster gegründet und mehreren Städten das Stadtrecht verliehen. Er war mit Jutta Gräfin von Thüringen verheiratet.

Am 17.02.1221 starb Dietrich der Bedrängte, angeblich ebenso wie sein Bruder Albrecht durch Gift.

Auf dem Bild sehen wir Dietrich den Bedrängten links im grünen Gewand. Neben ihm reitet Heinrich der Erlauchte, sein Sohn.

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Markgraf Albrecht der Stolze

Mittwoch, 4. Februar 2009 | Autor:

Markgraf Albrecht der Stolze wurde ca. 1158 geboren. Er wär der älteste Sohn von Markgraf Otto dem Stolzen. Weil dieser jedoch Albrechts jüngeren Bruder zum Erben machen sollte, zog Albrecht gegen seinen Vater und seinen Bruder 1188 in den Krieg und nahm seinen Vater fest.

Erst Kaiser Barbarossa erwirkte die Freilassung von Otto dem Reichen.

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So übernahm dann auch Albrecht nach dem Tod seines Vaters die Markgrafschaft Meißen. Doch wollte er dann auch die Güter dseines Bruders Dietrich in seine Gewalt bringen. Jener holte sich die Hilfe seines Schwiegervaters, des Landgrafen von Thüringen.

Die beiden Brüder versöhnten sich nie. 1195 wurde Albrecht der Stolze in Freiberg von einem Verräter vergift. Man versuchte ihn nach Meißen zu brignen, doch verstarb er am 24. Juni 1195 auf dem Weg dorthin in Krummenhennersdorf.

Das Bild zeigt Albrecht den Stolzen im Hintergrund. Vorne reitet sein Vater Markgraf Otto der Reiche.

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Markgraf Otto der Reiche

Dienstag, 3. Februar 2009 | Autor:

Unser heutiges Bild zeigt Markgraf Otto den Reichen.

Er wurde als Sohn von Markgraf Konrad dem Großen im Jahre 1125 geboren. Im Jahre 1156 übernahm er die Herrschaft über die Markgrafschaft Meissen von seinem Vater. Bereits 1147 hatte er Hedwig, eine Tochter von Albrecht dem Bären geheiratet. Im Jahre 1168 wird dann erstmalig in der Markgrafschaft Meissen auch Silber gefunden. Die Ausbeutung dieser Silbervorräte bringt ihm den Beinamen “der Reiche” ein.

Im Jahre 1170 verleiht er Leipzig als erstem Ort in seinem Hoheitsgebiet das Stadtrecht.

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Im Jahre 1186 gründet Otto der Reiche Freiberg, die später bedeutendste Bergstadt Sachsens. Auf Bitten von Hedwig, seiner Frau, gründet er das Kloster Zelle.

Seinen jüngeren Sohn Dietrich setzt er als späteren Erbe für die Mark Meissen ein. Albrecht der Stolze (im Hintergrund zu sehen) nimmt ihn deshalb gefangen. Auf Befehl von Kaiser Friedrich I. läßt er ihn aber wieder frei.

Otto der Reiche stirbt am 18. Februar 1190 und wird im Kloster Altzella begraben.

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