Beiträge vom » Januar, 2009 «

Der Neumarkt in Dresden

Freitag, 30. Januar 2009 | Autor:

Der Neumarkt in Dresden ist untrennbar mit der Dresdner Frauenkirche verbunden.

Im Rahmen des Wiederaufbaus der Frauenkirche, wurden auch die Häuser aus dem Neumarkt größtenteils wieder originalgetreu wieder aufgebaut. Unterhalb des Neumarkts wurde eine Tiefgarage angelegt. Dennoch gibt es immer noch Diskussionen, da nicht alle Häuser ganz genau originalgetreu wieder errichtet wurden. Der Dresdner Neumarkt hat sich allerdings dennoch zu einem der schönsten Plätze nicht nur Dresdens sondern meiner Meinung nach sogar Deutschlands entwickelt. Er befindet sich weitestgehend in einer Fußgängerzone, ist also frei von Autoverkehr.

Das auf dem Bild zu sehende Gebäude ist das Haus Am Neumarkt 9, in dem sich das Steigenberger Hotel De Saxe befindet.

Neumarkt Dresden

Der Neumarkt wurde im 13. Jahrhundert angelegt. Er ist einer der beiden zentralen Plätze in der Dresdner Altstadt.

Vor dem Steigenberger Hotel De Saxe befindet sich ein Denkmal zu Ehren von König Friedrich August II. von Sachsen. Es entstand um 1867 nach Entwürfen von Ernst Hähnel.

Desweiteren befindet sich vor der Frauenkirche ein Denkmal zu Ehren Martin Luthers. Ein Stück aus der alten Frauenkrichenkuppel, welches nicht wieder verwendet werden konnte, ist außerdem als Mahnmal auf dem Neumarkt aufgestellt.

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Der Stallhof in Dresden

Mittwoch, 28. Januar 2009 | Autor:

Der Dresdner Stallhof befindet sich direkt in der Altstadt. Er ist umgeben vom königlichen Schloß, dem Johanneum sowie dem Langen Gang. Letzterer ist auf dem Bild zu sehen.

22 toskanische Säulen schmücken den langen Gang, auf dessen Außenseite der Fürstenzug angebracht ist. In der Mitte des Langen Ganges ist eine Sonnenuhr angebracht. Der Lange Gang diente früher als Zuschauerraum bei den Turnierspielen.

Dresden Stallhof

Der Stallhof wurde im Jahre 1591 unter der Regierung von Kurfürst Christian I. errichtet und als Turnierplatz für Ritterspiele genutzt. Der Dresdner Stallhof ist der älteste erhaltene Turnierplatz auf der Welt.

Die beiden dunklen Säulen im Bild sind aus Bronze. Daran wurde ein Ring aufgehängt, den der Reiter mit seiner Lanze durchstechen mußte.

In der heutigen Zeit finden im Stallhof ab und an noch historische Mittelalterspiele statt. Auch der mittelalterliche Weihnachtsmarkt ist im Dresdner Stallhof angesiedelt.

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Das Blaue Wunder in Dresden

Dienstag, 27. Januar 2009 | Autor:

“Blaues Wunder” – diesen Namen gaben die Dresdner einer Brücke, die die Ortsteile Blasewitz und Loschwitz miteinander verbindet.

Blaues Wunder in Dresden

Die Brücke, die eigentlich Loschwitzer Brücke heißt, wurde zwischen 1891 und 1893 erbaut. Sie ist eine der erste strompfeilerfreien Brücken überhaupt gewesen.

Das “Blaue Wunder” ist 296 Meter lang und hat ein Gewicht von 3.500 Tonnen.

Bis 1985 wurde die Brücke auch von zwei Straßenbahnlinien der Dresdner Verkehrsbetriebe überquert. Aufgrund des Alters der Brücke und der damit verminderten Tragfähigkeit mußte der Straßenbahnbetrieb über die Brücke jedoch eingestellt werden. Auch Kraftfahrzeuge über 15 to. Gewicht dürfen die Brücke nicht befahren.

Zur Zeit ist eine weitere Nutzung der Brücke bis ca. 2030 gesichert, spätestens dann müssen jedoch umfangreiche Sanierungsarbeiten ausgeführt werden.

Das “Blaue Wunder” ist die zweitälteste Elbbrücke in Dresden. Den Spitznamen hat sie aufgrund ihres blauen Anstrichs bekommen. Ein Antrag auf offizielle Umbenennung der Brücke in “Blaues Wunder” fand allerdings 2005 im Dresdner Stadtrat keine Mehrheit.

In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich auch eine Anlegerstelle der Dresdner Dampfschiffahrtsgesellschaft.

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Die Schwebebahn in Dresden

Montag, 26. Januar 2009 | Autor:

Im Mai 1901 wurde die Schwebebahn in Dresden eröffnet. Auf einer Strecke von 274 Metern überwindet die Dresdner Schwebebahn 84 Höhenmeter. Dabei verbindet sie die Ortsteile Loschwitz und Oberloschwitz miteinander.

Die Dresdner Schwebebahn ist die älteste noch in Betrieb befindliche Bergschwebebahn der Welt und zugleich auch die einzige Berschienenhängebahn der Welt.

Schwebebahn Dresden

Die Schwebebahn befindet sich in der Nähe des Blauen Wunders und somit auch unweit der Villa Marie in Dresden-Blasewitz, die hier bereits vorgestellt wurde.

Verknüpfen kann man eine Besichtigung der Schwebebahn auch ganz gut mit der Besichtigung der nahegelegenen Standseibahn, ein weiteres technisches Denkmal hier in Dresden.

Das Gebiet um Blasewitz und Loschwitz bietet dem technisch interessierten Besucher von Dresden somit mehrere interessante Besichtigungsobjekte und dazu auch einige landschaftliche Reize.

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Die Dresdner Frauenkirche

Sonntag, 25. Januar 2009 | Autor:

Sie ist wohl mit das bekannteste Wahrzeichen von Dresden – die Dresdner Frauenkirche. Ihr Standort befindet sich auf dem Dresdner Neumarkt.

Während des Fliegerangriffs auf Dresden am 13. Februar 1945 wurde auch die Dresdner Frauenkirche vollends zerstört. Zu DDR-Zeiten ließ man die Ruine bestehen, als Wahrzeichen gegen den Krieg.

In der Zeit nach dem Ende der DDR fanden sich zahlreiche Menschen zusammen, um den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche voranzutreiben. Aus der ganzen Welt, ins besonder auch aus Großbritannien, gingen Spenden ein um die Finanzierung des Projektes abzusichern.

Die Dresdner Frauenkriche ist eine protestantische Kirche, die einstmals von den Dresdner Bürgern finanziert und errichtet wurde, nachdem August der Starke sich wieder der katholischen Kirche zugewandt hatte.

Frauenkirche

Die Dresdner Frauenkirche ist heute einer der wichtigsten touristischen Anziehungspunkte in Dresden und so gibt es fast immer lange Schlangen vor dem Eingang in das Innere der Kirche. Auch eine Turmbesteigung ist möglich.

Wer Dresden besucht, sollte sich einen Besuch der Dresdner Frauenkirche auf gar keinen Fall entgehen lassen.

Beim Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche wurden übrigens, soweit möglich, zahlreiche Originalsteine wiederverwendet und das möglichst an ihrem angestammten Platz. Daraus ergeben sich auch die farblichen Unterschiede zwischen altem und neuem Sandstein.

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