Kulturpalast Dresden

Montag, 13. Mai 2013

Direkt in der Innenstadt, zwischen Altmarkt und Neumarkt gelegen, befindet sich der Kulturpalast Dresden. Der Kulturpalast entstand in den 60er Jahren. Erst sollte er noch eine Etage höher gebaut werden, doch das wurde dann unterlassen.

Kulturpalast Dresden

Der Haupteingang des Kulturpalasts befindet sich in der Wilsdruffer Straße. Neben dem großen Saal, sind auch noch kleinere Veranstaltungsräume in dem Komplex untergebracht.

Aktuell ist der Kulturpalast geschlossen, da er komplett umgebaut wird. Einige Teile der Einrichtung entsprachen nicht mehr den heutigen Standards. Um den Umbau gab es einiges Hickhack, teilweise auch vor Gericht, sodaß sich der Beginn des Umbaus relativ lange hingezogen hat.

Der Kulturpalast verkörpert die damalige Architekturepoche in der DDR. Zwischen Neumarkt und Altmarkt stellt der Kulturpalast ein interessantes architektonisches Gegenstück dar.

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Schloß Albrechtsberg

Mittwoch, 28. März 2012

Drei Elbschlösser gibt es in Dresden, eines davon ist das Schloß Albrechtsberg. Dort wo heute das Schloß steht, stand seit 1811 ein Landhaus. Daraus entwickelte sich seit 1821 eine der beliebtestens Ausflugsgaststätten Dresdens. 1850 dann erwar Baronin von Stockhausen das Areal im Auftrag von Prinz Albrecht von Preußen, der dort für sich uns eine Gemahling Rosalie Gräfin von Hohenau einen neuen wohnsitz errichten ließ, das heutige Schloß Albrechtsberg.

Schloß "Albrechtsberg"

1854 wurde Schloß albrechtsberg fertig gestellt und vom Prinzenpaar bezogen. Bis 1925 blieb das Schloß im Besitz der preußischen Familie, bevor es Prinz Wilhelm von Preußen aufgrund von Spielschulden an die Stadt Dresden verkaufte. Ab 1930 war Schloß und zugeöriger Park dann für die Öffentlichkeit freigegeben.

Von den Nazis wurde Schloß Albrechtsberg auch als Kinderheim genutzt, die Reitställe und der Park seit 1937 zudem durch eine SA-Reiterstaffel.

Beim großen Luftangriff auf Dresden am 13.02.1945 wurde Schloß Albrechtsberg, ebenso wie die beiden anderen Elbschlösser, aufgrund seiner abseits vom Stadtkern befindlichen Lage verschont. Nach Kriegsende wurde das Schloß durch sowjetische Verbände besetzt und war zeitweilig Sitz der Sowjetischen Militäradministration.

In den Folgejahren wurde das Gebäude saniert und 1948 als „Intourist“-Hotel wiedereröffnet. Die Zeit als Hotel währte nur kurz, denn bereits 1951 wurde Schloß Albrechtsberg zu einem Pionierpalast nach sowjetischem Vorbild. Seit 1977 steht das Schloß unter Denkmalschutz. Dadurch wurden weitere bauliche Veränderungen verhindet.

Heute befindet sich im Schloß die „Jugend&KunstSchule“ Dresden. Außerdem lassen sich Teile der Räumlichkeiten für Feste und Veranstaltungen mieten. Auch eine Cateringfirma ist vor Ort ansässig.

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Yenidze in Dresden

Mittwoch, 21. September 2011

Yenidze – der Name steht zum einen für einen Ort in Nordgriechenland, zum anderen ist dies auch der Name der Zigarettenfabrik von Hugo Zietz gewesen, der aus dem griechischen Ort seinen Tabak bezog. 1908 – 1909 entstand mitten in Dresden das an eine orientalische Moschee erinnernde Gebäude, in welchem sich die Zigarettenfabrik befand. Damals durften im Dresdner Stadtkern keine Gebäude errichtet werden die nach Fabriken aussahen, weshalb sich Hugo Zeitz zu diesem Trick mit der Moschee entschloß. Der Schornstein der Zigarettenfabrik wurde als Minarett getarnt.

Yenidze

Bis zum Ende der DDR wurde das Gebäude für die Tabakindustrie genutzt, Mitte der 90er Jahre erfolgte dann eine vollumfängliche Sanierung des Yenidze. Inzwischen befinden sich Büros und ein Restaurant in dem auffälligen Bauwerk, das im krassen Gegensatz zu den klassisch barocken Bauten der Dresdner Innenstadt steht.

Heute ist das Yenidze eines der Anziehungspunkte zahlreicher Touristen, die Dresden einen Besuch abstatten.

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Die Äußere Neustadt

Montag, 22. August 2011

Künstlerviertel, Szenetreff, Kneipenviertel – all das trifft auf die Äußere Neustadt zu. Das von zahlreichen Bürgerhäusern geprägte Stadtviertel hat sich stetig weiterentwickelt. Heute reiht sich hier Bar an Szenekneipe, kleine Geschäfte bieten, teilweise auf den Hinterhöfen, viele Waren an, die häufig auch aus dem Kunstbereich stammen. Wer Hunger oder Durst verspürt, wird in der Äußeren Neustadt definitiv nicht zu kurz kommen. Für jeden Geschmack ist hier etwas zu finden.

Die Dresdner Neustadt

Die Wohnungen in den langgestreckten Straßen sind auch sehr beliebt, obwohl es durch die zahlreichen Locations dort nicht immer ganz leise ist. Dafür hat man Kunst, Kultur und unzählige Bars, Kneipen und Restaurants direkt vor der Tür. Über 250 Locations haben sich hier in dem Viertel angesiedelt, daß durch seine geschlossene Gründerzeitbebauung besticht.

Einige Sehenswürdigkeiten und markante Orte der Äußeren Neustadt sind:

-die Kunsthofpassage
-der Alte Jüdische Friedhof
-Pfunds Molkerei

Alljährlich findet hier auch die „Bunte Republik Neustadt“ statt, ein Straßenfest, daß Jung und Alt anlockt.

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Schloss und Schlosspark Pillnitz

Sonntag, 26. Juni 2011

Eines der schönsten Schlösser in Sachsen stellt sicherlich das Lustschloss Pillnitz dar. Erstmals wurde 1335 an dieser Stelle ein Schloss erwähnt. 1694 geht das Anwesen durch einen Tausch in den Besitz der wettinischen Fürsten über. Bekannt wurde Schloss Pillnitz dann zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als August der Starke das Schloss seiner Mätresse Anna Constantia von Cosel überläßt, die von 1713 – 1715 dort ihren ständigen Wohnsitz hat.

Schloß und Schloßpark Pillnitz

Zwischen 1712 und 1880 wird das Gelände ständig um weitere Bauten, Gärten und Parkanlagen erweitert. 1818 fällt das alte Schloss einem Brand zum Opfer. Daraufhin wird zwischen 1818 und 1830 das Neue Palais erbaut.

Das Schloss Pillnitz mit seinem Park ist ein großer Besuchermagnet, obwohl es etwas außerhalb liegt. Es bietet neben dem Neuen Palais (siehe Foto) mehrere Themengärten, das Kamelienhaus, das Palmenhaus, die Orangerie, der Lustgarten, das Wasserpalais und das Bergpalais.

Die Gärten sind frei zugänglich, lediglich für die Besichtigung der Schlossanlagen und der Kamelie ist ein Eintrittsgeld zu entrichten.

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