Yenidze in Dresden

Mittwoch, 21. September 2011

Yenidze – der Name steht zum einen für einen Ort in Nordgriechenland, zum anderen ist dies auch der Name der Zigarettenfabrik von Hugo Zietz gewesen, der aus dem griechischen Ort seinen Tabak bezog. 1908 – 1909 entstand mitten in Dresden das an eine orientalische Moschee erinnernde Gebäude, in welchem sich die Zigarettenfabrik befand. Damals durften im Dresdner Stadtkern keine Gebäude errichtet werden die nach Fabriken aussahen, weshalb sich Hugo Zeitz zu diesem Trick mit der Moschee entschloß. Der Schornstein der Zigarettenfabrik wurde als Minarett getarnt.

Yenidze

Bis zum Ende der DDR wurde das Gebäude für die Tabakindustrie genutzt, Mitte der 90er Jahre erfolgte dann eine vollumfängliche Sanierung des Yenidze. Inzwischen befinden sich Büros und ein Restaurant in dem auffälligen Bauwerk, das im krassen Gegensatz zu den klassisch barocken Bauten der Dresdner Innenstadt steht.

Heute ist das Yenidze eines der Anziehungspunkte zahlreicher Touristen, die Dresden einen Besuch abstatten.

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Die Äußere Neustadt

Montag, 22. August 2011

Künstlerviertel, Szenetreff, Kneipenviertel – all das trifft auf die Äußere Neustadt zu. Das von zahlreichen Bürgerhäusern geprägte Stadtviertel hat sich stetig weiterentwickelt. Heute reiht sich hier Bar an Szenekneipe, kleine Geschäfte bieten, teilweise auf den Hinterhöfen, viele Waren an, die häufig auch aus dem Kunstbereich stammen. Wer Hunger oder Durst verspürt, wird in der Äußeren Neustadt definitiv nicht zu kurz kommen. Für jeden Geschmack ist hier etwas zu finden.

Die Dresdner Neustadt

Die Wohnungen in den langgestreckten Straßen sind auch sehr beliebt, obwohl es durch die zahlreichen Locations dort nicht immer ganz leise ist. Dafür hat man Kunst, Kultur und unzählige Bars, Kneipen und Restaurants direkt vor der Tür. Über 250 Locations haben sich hier in dem Viertel angesiedelt, daß durch seine geschlossene Gründerzeitbebauung besticht.

Einige Sehenswürdigkeiten und markante Orte der Äußeren Neustadt sind:

-die Kunsthofpassage
-der Alte Jüdische Friedhof
-Pfunds Molkerei

Alljährlich findet hier auch die “Bunte Republik Neustadt” statt, ein Straßenfest, daß Jung und Alt anlockt.

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Schloss und Schlosspark Pillnitz

Sonntag, 26. Juni 2011

Eines der schönsten Schlösser in Sachsen stellt sicherlich das Lustschloss Pillnitz dar. Erstmals wurde 1335 an dieser Stelle ein Schloss erwähnt. 1694 geht das Anwesen durch einen Tausch in den Besitz der wettinischen Fürsten über. Bekannt wurde Schloss Pillnitz dann zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als August der Starke das Schloss seiner Mätresse Anna Constantia von Cosel überläßt, die von 1713 – 1715 dort ihren ständigen Wohnsitz hat.

Schloß und Schloßpark Pillnitz

Zwischen 1712 und 1880 wird das Gelände ständig um weitere Bauten, Gärten und Parkanlagen erweitert. 1818 fällt das alte Schloss einem Brand zum Opfer. Daraufhin wird zwischen 1818 und 1830 das Neue Palais erbaut.

Das Schloss Pillnitz mit seinem Park ist ein großer Besuchermagnet, obwohl es etwas außerhalb liegt. Es bietet neben dem Neuen Palais (siehe Foto) mehrere Themengärten, das Kamelienhaus, das Palmenhaus, die Orangerie, der Lustgarten, das Wasserpalais und das Bergpalais.

Die Gärten sind frei zugänglich, lediglich für die Besichtigung der Schlossanlagen und der Kamelie ist ein Eintrittsgeld zu entrichten.

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Kurfürst Johann Georg II.

Freitag, 20. Mai 2011

Als Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. wurde er 1613 in Dresden geboren. 1656 wurde er Kurfürst von Sachsen und legte als erster seinen Schwerpunkt auf das Gebiet von Kultur und Kunst, aber auch auf die Förderung der Wirtschaft.

Er bewies schon als Kurprinz eine große Vorliebe für Kunst und Kultur, insbesondere italienische Musik. Dank ihm wurde Dresden erstmals zu einem europäischen Kulturzentrum und auch die Dresdner Hofkapelle wurde durch ihn gegründet.

Von der Fruchtbringenden Gesellschaft, in die er 1658 aufgenommen wurde, erhielt er den Beinamen der Preiswürdige.

Festumzug 800 Jahre Dresden

Seine Wirtschaft war durch den Wiederaufbau Dresdens geprägt. neue Einnahmen kamen unter anderem von dem Silber des Erzgebirges aber auch von Manufakturen die sich wieder etabliert bzw. neu entwickelt hatten. Das alles füllte die Fürstenkasse, doch er starb 1680 hochverschuldet. Durch seine großen Ausgaben für den kulturellen Bereich führte er 1660 ein Staatsbankrott herbei.

Außenpolitisch hinterließ er eher geringfügige Maßnahmen, in Hinblick auf die großen Kurfürsten Sachsens.

Er hinterließ zwei Töchter und einen Sohn, der 1680 Kurfürst von Sachsen wurde.

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Lukaskirche Dresden

Donnerstag, 20. Januar 2011

In der Dresdner Südvorstadt befindet sich die Lukaskirche. Die Lukaskirche wurde 1899 – 1903 als evangelische Pfarrkirche erbaut. Während des Luftangriffs auf Dresden am 13. Februar 1945 wurde auch die Lukaskirche beschädigt. Speziell Turm und Altarraum wurden in Mitleidenschaft gezogen. In den 50er Jahren traten weitere Schäden auf und auch die Kirchengemeinde wurde immer kleiner. Es stellte sich damals die Frage wie die zukünftige Nutzung der Kirche aussehen könnte.

Lukaskirche

Zwischen 1964 und 1972 erfolgte der Umbau der Lukaskirche zu einem Tonstudio des VEB Schallplatten. Gleichzeitig wurde die Lukaskirche ab 1972 auch wieder für Gottesdienste genutzt. In den räumen der Lukaskirche wurden zahlreiche Tonaufnahmen und Konzerte veranstaltet, auch Schallplattenaufnahmen sind hier entstanden. Auch jetzt werden noch ab und an CDs in der Lukaskirche aufgenommen.

Seit 2000 laufen Sanierungsarbeiten in der Lukaskirche. So wurde bereits die obere Hälfte der Kirchenhaupttreppe saniert. Derzeitig werden Spenden gesammelt um der Kirche ihre Turmspitze wiedergeben zu können.

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