Donnerstag, 12. August 2010
Einer der schönsten Stadtteile Dresdens, wenn nicht sogar der schönste schlechthin, ist der Stadtteil Weißer Hirsch. Der Stadtteil Weißer Hirsch befindet sich oberhalb der Elbe und ist bekannt durch seine zahlreichen baulichen Einzeldenkmale.
Um 1420 herum wurde der Ortsteil erstmalig erwähnt. Seine jetzige Villenstruktur entstand im letzten Quartal des 19. Jahrhunderts und entwickelte sich bis zum Ausdruch des ersten Weltkriegs zu einem bekannten Kurort. Erst 1921 erfolgte die Eingemeindung nach Dresden.
Der Kurbetrieb kam mit Ausbruch des zweiten Weltkriegs zum wiederholten Male zum erliegen. Bei der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 kam der Ortsteil recht glimpflich davon was mit daran lag, daß er etwas abseits liegt.
Nach der Wende wurden viele der Villen und Gründerzeithäuser wieder an ihre Alteigentümer übertragen. Der Großteil davon wurde bereits unter denkmalschützerischen Gesichtspunkten saniert. Mehrere hundert Einzeldenkmale verzeichnet der Ortsteil Weißer Hirsch.
Wer eine Wohnung in Dresden mieten möchte und das entsprechende Kleingeld hat wird versuchen dort hinzuziehen, doch ist diese Wohnlage natürlich sehr begehrt, insbesondere auch wenn man eine Wohnung mit Elbblick und Blick auf das Blaue Wunder haben möchte.
Touristen sollten sich also nicht nur die weltbekannte Altstadt Dresdens anschauen, sondern sich auch mal auf den Weg machen und den Ortsteil Weißer Hirsch besichtigen, es lohnt sich auf jeden Fall.
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Montag, 12. Oktober 2009
Mit nur 26 Jahren übernahm Johann Georg I. nach dem plötzlichen Tod seines jungen Bruders, Christian II., den Thron. Unter ihm wurde in Dresden eine Reichspolitik fortgesetzt, deren Wurzel bis in die 1540er Jahre zurückreichen.
Johann Georg sah sich selbst als ausführendes Organ des Staates, er repräsentierte das jeweilige Kräfteparallelogramm im Geheimen Rat. Nach Außen bracht er zuverlässig das für aktuell richtig Erkannte.
Wie auch seinem Vater und seinem Bruder wird Johann Georg I. eine starke Neigung zum Alkohol nachgesagt. Er wurde mit dem Namen “Bierjörg” verspottet.
Er starb am 8.10.1656 in Dresden. Seinen Söhnen hinterließ er ein jeweils abgetrenntes eigenes Herzogtum (Sachsen-Merseburg, Sachsen-Weißenfels und Sachsen-Zeitz).
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Montag, 12. Oktober 2009
Christian II. kam als erstes von sechs Kindern des Kurfürsten ChristianI. und der Brandenburgerin Sophie 1583 zur Welt. Da er zum Zeitpunkt des Todes seines Vaters erst 8 Jahre alt war, kam es zur Regentschaft, sein Großvater der Kurfürst Johann Georg von Brandenburg und sein nächster Verwandter Herzog Friedrich Wilhelm von Sachsen-Weimar. Doch die Kurfürstinwitwe Sophie bestimmte noch ein wenig mehr über die Geshicke von Sachsen als die Regenten.
Christian II. wurde im Sinne eines strikten und engstirnigen Luthertums erzogen. Der dickliche Junge galt als einfältig und verwöhnt und wurde so dem heimlichen Spott der Höflinge ausgesetzt. Er blieb sein Leben lang ein Spielball anderer. Seine Umgebung gab ihm vor wie er zu regieren hat.
Von seinem Vater erbte er nicht nur den Hang zum banalem Zeitvertreib sondern auch die Trunksucht, die seinem Verstand noch mehr zusetzte.
1602 heiratete er die dänische Prinzessin Hedwig. Der Prachtaufwand der Hochzeit sorgte in ganz Europa für Aufsehen. Auch sonst war das Signum der Herrschaft von Christian II. höfischer Prunk, rauschende Feste und reichhaltige Gelage.
Während eines Ritterspiels 1611, bei dem er selbst die Rüstung anlegte und gegen einige Gegner kämpfte starb der nur 28 Jahre alte Kurfürst. Man geht davon aus das die Bewegung unter der Sommerhitze dem beleibten Mann nicht bekam.
Wegen seine kinderlosen Ehe mit Sophie, folgte ihm sein Bruder Johann Georg auf den Thron.
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Samstag, 3. Oktober 2009
Als zweiter Sohn des Herzogs Heinrich von Sachsen übernahm August im Jahr 1553, nach dem plötzlichen Tod seines sohnlosen Bruders, den Thron und war von dortan bis zu seinem Tod Kurfürst von Sachsen. Durch kluges Ausbauen des politisch-millitärischen Staates seines Bruders gelang es ihm unter anderem Domänen im Wert von 700.000 Gulden zu erwerben. 1555 wurde er zum Obersten des Obersächsischen Reichskreises gewählt.
Zusammen mit katholischen Kaisern aus dem Haus Habsburg kämpfte er ,mit einer unbarmherzigen Härte ,gegen den Calvinismus, in ihm sah er eine große Bedrohung für seinen Glauben. In seiner Regierung zeigen sich frühkapitalistischer Züge. August war ein erfolgreichen Wirtschaftspolitiker, der mit Schul- und Kirchenordnung und zahlreichen Gesetzen für ein sehr geregeltes Leben im Land sorgte.
Seine Bautätigkeit in Dresden zeigt das Zeughaus von 1559 das als Vorgänger des Albertinums gilt. Desweiteren ließ er das Kanzleihaus am Residenzschloss errichten. 1573 ließ er die mächtige Festung Augustusburg bei Chemnitz und 1575 die Annaburg bauen.
Seine Leidenschaft war jedoch die Wissenschaft. Er trug rund 100.000 Exponate (Globen, Uhren, Gemälde, Instrument,…) in seiner Kunstkammer zusammen. Damit begründet er viele Dresdner Museen.
Mit seiner ersten Frau Anna, Tochter des Königs Christian III. von Dänemark, hatte August 15 Kinder.
Er starb am 11.02.1586 und wurde nach 33 Jahren Amtszeit im Dom St. Marien Freiberg beigesetzt.
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Mittwoch, 4. März 2009
Er war der vierte Sohn von Kurfürst Ernst. Die alleinige Herrschaft trat Johann 1525 an, nachdem sein Bruder, Kurfürst Friedrich der Weise, gestorben war. Zuvor hatte er gemeinsam mit seinem Bruder seit 1486 regiert, nachdem ihr Vater gestorben war.
In der Zeit wo er gemeinsam mit seinem Bruder regierte wurden sämtliche wichtigen Entscheidungen gemeinsam gefällt. Manchmal kam es daher zu Verzögerungen bei der Entscheidungsfindung, doch konnten dadurch störende Familienstreitigkeiten zwischen den Brüdern vermieden werden.
1521 ließ sich Johann in Weimar nieder, von wo aus er die thüringischen, fränkischen und vogtländischen Landesteile regierte. Da er sich mit Finanzen und Verwaltung recht wenig beschäftigte, wird die unter ihm angesiedelte Verwaltung als recht korrupt beschrieben.
Gegenüber der damals ausbrechenden Reformation, die im sächsischen Kurfürstentum ihren Ausbruch erlebte, verhielt sich Kurfürst Johann sehr wohlwollend. So unterhielt er eine recht freundschaftliche Beziehung zu Martin Luther.

Im Jahre 1527 wurde er Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche, die in selbigem Jahr gegründet wurde. Er gehörte 1529 zu den in der Minderheit befindlichen protestantischen Fürsten auf dem Reichstag zu Speyer. Zudem wurde der zur Verteidigung des Protestantismus gegründete Schmalkaldische Bund von ihm angeführt.
1532 starb Kurfürst Johann der Beständige und wurde in der Schloßkirche zu Wittenberg beigesetzt.
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